Dyskalkulie verstehen: der AFS Ansatz

"Ein dyskalkuler Mensch nimmt seine Umwelt bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz differenziert anders wahr. Seine Aufmerksamkeit lässt nach, sobald er auf Symbole wie Zahlen trifft. Dies liegt an einer genetisch bedingten, differenzierten Informationsverarbeitung im Gehirn."

— In Anlehnung an Dr. Astrid Kopp- Duller

1. Was ist Dyskalkulie eigentlich?

Dyskalkulie ist weder eine Krankheit noch eine Behinderung. Es handelt sich um eine genetische Veranlagung, bei der das Gehirn Informationen im Zusammenhang mit Zahlen und Mengen anders verarbeitet.
Betroffene Kinder und Erwachsene verfügen oft über eine normale bis überdurchschnittliche Intelligenz und zeigen ihre Stärken häufig im logischen, ganzheitlichen Denken oder in kreativen Bereichen. Die Schwierigkeiten entstehen spezifisch beim Erlernen des Rechnens und dem Umgang mit Mengen, da ihre Wahrnehmung die Symbole (Zahlen und Rechenzeichen) anders filtert.
2. Tpische Anzeichen im Alltag

Häufig bemerken Eltern oder Lehrer bestimmte Verhaltensweisen, die auf eine Dyskalkulie hindeuten können:

 - Zeitweise Unaufmerksamkeit: Das Kind wirkt beim Rechnen schnell abgelenkt oder "abwesend", obwohl es 
    in anderen Fächern konzentriert ist.

- Mühevolles Zurückfinden: Wenn die Konzentration einmal unterbrochen wurde, fällt es dem Kind extrem 
   schwer, wieder in den Rechenprozess einzusteigen.

- Probleme mit Mengen: Mengen werden nicht intuitiv erfasst. Das Kind muss oft alles einzeln abzählen (z. B. 
   auf den Fingern), anstatt kleine Gruppen (wie 3 oder 4 Punkte) auf einen Blick zu erkennen.

- Zahlendreher: Zahlen werden oft vertauscht (z. B. 21 statt 12) oder spiegelverkehrt geschrieben.
3. Die Rolle der Sinneswahrnehmung (Die AFS-Methode)

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist das Training der differenten Sinneswahrnehmungen. Da die Ursache der Legasthenie in der Informationsverarbeitung liegt, setzen wir direkt an der Basis an. Weitere feste Bestandteile meines Trainings sind die Steigerung der Aufmerksamkeit sowie die gezielte Arbeit an der Symptomatik.

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